Frank

27.02.2012 - Anfragen

Man merkt schon, dass die Anfragen langsam aber sicher zunehmen. Allerdings muss man auch weiterhin sagen, dass die Hauptsaison erst noch kommt. In den letzten Tagen hat sich unser Buchungskalender doch alles in allem gut gefüllt. Sicherlich gibt es noch immer viele Tage, an denen wir nicht einmal zur Hälfte ausgelastet sind, doch ich bin mir sicher, dass sich das noch ändern wird. Letzten Endes sind wir eben auch darauf angewiesen, dass wir auf ein paar spontane Gäste zurückgreifen können. Momentan nehmen wir wirklich jede Reservierung an, die wir bekommen. Zum Jahresbeginn kann man einfach nicht so wählerisch sein. Es ist schon so, dass man dann einfach mal die Zähne zusammenbeißen muss. Das letzte Wochenende zwar zum Beispiel überraschend anstrengend. Binnen weniger Stunden hatten so viele Gäste bei uns eingecheckt, dass wir ausgebucht waren. Wir mussten dann auf unsere Aushilfen zurückgreifen. Ohne sie hätten wir die Bettenwechsel nicht stemmen können.
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22.02.2012 - Hoffnungen

Im letzten Jahr hatten wir mit unserem Hostel wirklich einen enormen Erfolg. Darüber bin ich zurückblickend auch sehr froh. Sicherlich war die Zeit nicht immer leicht und es gab auch Tage, an denen ich den Kopf am liebsten in den Sand gesteckt hätte, doch letzten Endes haben wir die zahlreichen Gäste auch gebraucht. Im Grunde muss man noch immer sagen, dass es viele Sachen gibt, die wir an unserem Hostel verbessern möchten. Um diese Sachen zu beheben, muss man jedoch auch ein paar finanzielle Mittel in die Hand nehmen können. Ich hoffe sehr, dass wir auch in diesem Jahr auf eine solch gute Auslastung verweisen können. Bis jetzt sieht es zumindest für die nächsten zwei Monate nicht schlecht aus. So haben sich einige Gruppen angemeldet. Allerdings muss ich auch sagen, dass wir davon natürlich keine Welten einreißen können. Wir sind einfach darauf angewiesen, dass der Sommer wieder so richtig gut wird.
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28.01.2012 - Pläne für Silvester

Meine Frau und ich haben die Weihnachtstage so richtig genossen. Es war unheimlich schön, mal ein paar Tage die Beine hoch zu legen. Wir sind in diesem Jahr auch bewusst nicht zu Verwandten gefahren. Sicherlich mag das für den einen oder anderen dazugehören, doch in unseren Augen artet das immer in Stress aus. Für Silvester haben wir uns etwas Besonderes einfallen lassen. Wir werden Silvester in diesem Jahr an der Nordseeküste feiern. Ich habe im Internet ein tolles Urlaubsangebot gefunden. Es ist zwar nur eine Kurzreise, doch ich bin mir sicher, dass uns der Tapetenwechsel gut tun wird. Immerhin haben wir in den letzten Monaten nichts anderes gesehen als unser Hostel und im kommenden Jahr werden wir kaum Zeit für einen Urlaub haben. An der Nordsee können wir noch einmal ausspannen und haben zudem die Möglichkeit, uns zu Silvester so richtig verwöhnen zu lassen. Meine Frau war von der Idee begeistert.
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22.01.2012 - Weihnachtszeit

Die letzten Monate waren unheimlich anstrengend. Wir hatten eine tolle Hauptsaison, in der wir in unserem Hostel zahlreiche Gäste begrüßen durften. Darüber hinaus haben wir viel an unserem Hostel gemacht und die neue Internetseite für das kommende Jahr steht auch schon. Ich bin sehr froh darüber, dass wir alles bis zur Adventszeit geschafft haben. Nun können wir die Weihnachtszeit so richtig genießen. Meine Frau und ich haben uns vorgenommen, dass wir es in den nächsten Wochen ruhig angehen lassen. Wir haben für Weihnachten keine Reservierungen angenommen. Wir hatten zwar ein paar Anfragen, doch da es nicht viele waren, haben wir die Reservierungen auch nicht vorgenommen. Zu Weihnachten wollen wir im Kreise unserer Familie feiern. Für Silvester haben wir uns noch nichts vorgenommen, doch ich bin mir sicher, dass uns da auch etwas einfällt. Die ersten Reservierungen stehen erst wieder für Mitte Januar an. Nach den Feiertagen wollen wir noch zwei Zimmer renovieren.
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27.12.2011 - Erste Entwürfe

Ich habe gestern die ersten Entwürfe für unsere neue Homepage gesehen und ich muss sagen, dass ich total begeistert von der Arbeit der Grafikerin bin. Sicherlich gab es die einen oder anderen Dinge, bei denen ich mir noch einige Änderungen gewünscht habe, doch das waren Feinheiten. Solche Sachen sieht man eben erst, wenn man die Entwürfe vorliegen hat. Ich denke, dass es ganz normal ist, dass einem dann nochmal die einen oder anderen Ideen kommen. Die Grafikerin hat mir aber versichert, dass jetzt alles schnell vorangeht und dass wir uns nicht mehr so lange gedulden müssen. Mir reicht es aber, wenn die neue Homepage dann im Januar steht. Immerhin wollen wir ab kommendem Jahr aktiv damit arbeiten. Die Grafikerin wird die Programmierung dann an einen Profi geben, mit dem sie zusammenarbeitet. Darüber bin ich sehr froh, denn ich hätte dafür einfach wieder eine halbe Ewigkeit gebraucht und hätte mich wohl auch geärgert.
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22.12.2011 - Werbeagentur

In den letzten Wochen war ich auf der Suche nach einer Werbeagentur, die ich mit der Neugestaltung unserer Internetseite beauftragen kann. Eigentlich sollte man ja schon davon ausgehen können, dass das kein Problem ist. Immerhin gibt es solche Agenturen an allen Ecken. Doch mir ist es immer auch wichtig, dass die Chemie stimmt. Gerade bei solchen kreativen Sachen sollte man doch einer Meinung sein und auf einer Wellenlänge arbeiten. Nach einigen Terminen habe ich mich nun für eine freie Grafikerin entschieden. Ich bin mir sicher, dass sie die Neugestaltung sehr professionell angeht. Bei ihr habe ich einfach das Gefühl, dass sie das frische Flair, das ich mir für die Seite wünsche am besten umsetzen kann. Sie hat gute Ideen und scheint nicht so festgefahren zu sein. Das war mir sehr wichtig. Die Agenturen gehen bei ihrer Arbeit meistens nach einem festen Schema vor und so kann man kaum erwarten, dass man etwas Besonderes bekommt.
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29.11.2011 - Eine neue Homepage

Ich möchte den Winter in diesem Jahr nutzen, um die neue Saison optimal vorzubereiten. Es gibt in unserem Hostel viel zu tun. An erster Stelle stehen dabei natürlich die bereits angesprochenen Renovierungen. Doch sie sind nur einer von vielen Bereichen, dem wir uns widmen müssen. Ich möchte auch die Homepage unseres Hostels neu gestalten. Mittlerweile sieht diese wirklich nicht mehr zeitgemäß aus und man muss auch sagen, dass es einfach an der Zeit ist, um sie zu überarbeiten. Ich werde mich in diesem Punkt aber für die Zusammenarbeit mit einer Agentur entscheiden. Sicherlich kann ich gewisse Arbeiten in diesem Bereich auch selbst vornehmen, doch man muss auch einfach sagen, dass man gerade an diesen Stellen schon den Unterschied zwischen Profi und Laien erkennt. Wir wollen im kommenden Jahr noch deutlich mehr Gäste über das Internet gewinnen können und da ist eine neue und vor allem auch einladende Homepage wichtig.
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22.11.2011 - Es wird ruhiger

Man merkt, dass die Hauptsaison dieses Jahres zu Ende ist. In unserem  Hostel ist es überraschend ruhig, doch ich muss sagen, dass die Ruhe auch gut tut. Wir hatten eine hervorragende Saison und waren fast vollständig ausgelastet. Bis auf ein paar Wochen konnten wir auf eine 100-%ige Auslastung verweisen. Demnach ist auch der Umsatz entsprechend positiv ausgefallen. Darüber bin ich sehr froh, denn wir brauchen das Geld, um einige Zimmer auf Vordermann zu bringen. Vor allem einzelne Zimmer haben stark unter der Hauptsaison gelitten und so sind entsprechende Nachbesserungen erforderlich. Ich werde den Winter nutzen, um die entsprechenden Renovierungen vorzunehmen. Momentan genießen wir aber einfach die Ruhe. Wir haben in den letzten Monaten viel gearbeitet und haben unheimlich viele Stunden geschrubbt. Umso schöner ist es, wenn es jetzt ein bisschen ruhiger ist. Ich hoffe nur, dass wir im kommenden Jahr an den großen Erfolg anknüpfen können. Die nächsten Reservierungen stehen für die Winterferien an.
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28.10.2011 - Fazit

Die Saison neigt sich langsam aber sicher dem Ende. Wir merken das in diesen Tagen vor allem an den Gästezahlen. Sicherlich sind wir noch immer gut besucht, doch es ist auch ganz einfach so, dass die Reservierungen und Buchungen langsam nachlassen. Alles in allem muss man aber auch sagen, dass die Saison in diesem Jahr deutlich länger war als in den Vorjahren. Ich bin mit den Ergebnissen wirklich sehr zufrieden. Wir haben in den letzten Wochen einen hohen Umsatz erreicht und konnten diesen durch die Grillabende weiter steigern. Selbstverständlich würde ich mich freuen, wenn wir im nächsten Jahr an den Erfolg anknüpfen können. Doch jetzt müssen wir erst einmal über den Winter kommen. Im Winter ist das Hostel meistens leer, sodass wir unsere Kosten von dem Geld decken müssen, das wir in der Saison eingenommen haben. Wir haben für die Winterferien allerdings ein paar Reservierungen von Jugendgruppen. Das ist für uns das erste Mal.
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22.10.2011 - Gute Resonanz

Die ersten Grillabende, die wir in unserem Hostel veranstaltet haben, sind bei den Gästen wirklich gut angekommen. Die Resonanz von Seiten der Besucher war auf breiter Ebene positiv und wenn ich ehrlich bin, war ich doch ein wenig überrascht, wie viele dieses Angebot doch letztlich gleich bei der Premiere in Anspruch genommen haben. Wenn man sich überlegt, dass die meisten Gäste zum Essen immer das Hostel verlassen haben, sind die Grillabende für uns wirklich ein Gewinn. Außerdem können wir uns mit diesen noch einmal von den anderen Hostels abheben und ich bin davon überzeugt, dass den Gästen diese Abende auch in Erinnerung bleiben werden. Wir wollen die letzten Wochen vor dem Winter noch nutzen, um so viele Grillabende wie möglich zu gestalten. Meine Frau ist, was diese Abende angeht, sehr kreativ und lässt sich auch immer wieder neue Speisen einfallen, die zu den bekannten Klassikern passen. Ich glaube auch, dass das die Abende ausmacht.
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28.09.2011 - Neue Essensangebote

Für ein Hostel ist es ja eigentlich nicht gerade typisch, dass auch verschiedene Speisen angeboten werden. Doch wir wollten uns das nicht nehmen lassen. Uns war es wichtig, dass wir durch die Speisen noch ein bisschen Geld dazu verdienen können. Allerdings muss ich sagen, dass der Gewinn an dieser Stelle wirklich gering ist. Es ist ganz einfach so, dass man mit so etwas nicht viel verdienen kann, wenn man die einzelnen Gerichte günstig anbieten möchte. Trotzdem wollen wir unser Angebot in diesem Bereich weiter ausbauen. Uns ist es wichtig, dass unsere Gäste einen umfangreichen Service bekommen. Aus diesem Grund wollen wir während des Sommers auch verschiedene Grillgerichte anbieten. Da zu unserem Hostel ein Garten gehört, können wir das problemlos umsetzen. Außerdem glaube ich schon, dass die Grillgerichte bei den Gästen gut ankommen und der Aufwand, der damit einhergeht, ist geringer als bei irgendwelchen Buffets. Die ersten Grillabende wollen wir bereits nächste Woche veranstalten.
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22.09.2011 - Teambesprechungen

Mir ist es sehr wichtig, dass wir in unserem Team eng zusammenarbeiten und dass wir uns über die einzelnen Abläufe austauschen. Nur so hat man letztlich auch einen Überblick darüber, was alles so im Alltag passiert und wo entsprechender Handlungsbedarf besteht. Ich muss schon zugeben, dass ich ohne diese Besprechungen den Überblick schon längst verloren hätte. Man muss einfach in einem Team kommunizieren. In den letzten Teambesprechungen haben wir überwiegend Ideen für das Hostel ausgetauscht. So haben wir darüber gesprochen, wie wir die Gästezahlen weiter erhöhen können und welche Angebote uns noch fehlen. An dieser Stelle habe ich auch meine Idee mit der Ferienwohnung angebracht. Die Meisten waren davon wirklich begeistert. Nur meine Frau sieht dem Ganzen ein wenig kritisch entgegen. Sie nerven vor allem die Renovierungsarbeiten, die mit so etwas einhergehen. In diesem Punkt kann ich sie schon verstehen, denn manchmal hat man durchaus das Gefühl, dass wir auf einer Dauerbaustelle leben.
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27.08.2011 - Neue Pläne

Unser Hostel läuft, wie ich bereits erwähnt habe, derzeit hervorragend. Da viele Gäste bereits für das kommende Jahr eine Übernachtung gebucht haben, überlege ich derzeit, ob wir das Hostel nicht erweitern sollten. Sicherlich wäre das mit deutlich mehr Arbeit verbunden, doch ich bin mir auch sicher, dass sich das Ganze auszahlen würde. Ein solcher Schritt muss aber immer gut überlegt sein, denn der Anbau von Zimmern wäre wieder mit enormen Kosten verbunden. Ich könnte mir auch vorstellen das Hostel um eine Ferienwohnung zu erweitern. Sicherlich wäre das jetzt nicht ganz so typisch über ein Hostel, doch ich bin schon der Meinung, dass das gerade bei Familien sehr gut ankommen würde. Immerhin könnten wir die Ferienwohnung sehr günstig anbieten. Für Familien ist ein Hostel an sich natürlich überhaupt nicht attraktiv. Mit einer Ferienwohnung könnten wir aber ganz neue Zielgruppen ansprechen. Ich habe meine Überlegungen noch nicht mit meinem Team besprochen, doch das möchte ich nachholen.
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23.08.2011 - Neuer Gästerekord

Die Saison läuft in diesem Jahr deutlich besser als wir eigentlich erwartet haben. Wir sind seit Wochen vollständig ausgebucht und müssen viele Gäste wegschicken, weil wir einfach keine freien Zimmer mehr haben. Natürlich ärgert mich das ein wenig, doch ich kann nur die Betten vermieten, die ich auch habe. Ich freue mich sehr, dass das Hostel in diesem Jahr so gut läuft. Durch die höheren Einnahmen können wir nach der Saison endlich erforderliche Renovierungsarbeiten durchführen. In den vergangenen Monaten ist sehr viel liegen geblieben, was eigentlich dringend behoben werden müsste. Viele Probleme stammen auch noch aus der Anfangszeit. Natürlich habe ich die wichtigsten Defekte aus der Welt geschafft, doch es ist ganz einfach so, dass man nicht alles alleine machen kann. Bei einigen Dingen ist man ganz einfach auf die Profis angewiesen und die schlagen dann natürlich auch mit entsprechend hohen Preisen zu Buche. Durch den neuen Gästerekord können wir das aber endlich umsetzen.
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31.07.2011 - Ideen sammeln

Es hat einige Zeit gedauert, bis ich eine Werbeagentur gefunden hatte, bei der ich mich quasi wohlfühle. Doch das viele Hin und Her hat sich gelohnt. Ich habe mich bewusst für eine sehr kleine Werbeagentur entschieden. Ich denke einfach, dass man in Unternehmen dieser Art als Kunde wirklich noch geschätzt wird. Zudem wird die Agentur von zwei jungen Männern betrieben und die machten schon auf den ersten Blick einen doch sehr kreativen Eindruck. Ich bin mit meiner Wahl zufrieden und auch meine Frau hatte kein Problem damit. Seit unserem ersten Treffen haben wir schon ein paar Mal miteinander telefoniert. Die Jungs wollen jetzt erst einmal verschiedene Ideen sammeln und ausschmücken. Ich bin richtig gespannt darauf, was sie sich ausgedacht haben und in welche Richtung das Ganze gehen wird. Mir würden vor allem Sachen gefallen, die sehr ausgefallen sind und sich nicht an den Regeln der klassischen Werbung orientieren. Ich denke, das wäre sehr spannend.
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24.07.2011 - Werbung machen

Auch wenn unser Hostel zurzeit sehr gut läuft und wir auch an den meisten Tagen ausgebucht sind, möchte ich mich auf dem derzeitigen Erfolg nicht ausruhen. Ich weiß genau, dass die Saison irgendwann vorbei ist und dann wieder Zeiten kommen, in denen wir schlichtweg kein Geld verdienen. Aus diesem Grund würde ich die Saison gern verlängern. Ich denke einfach, dass wir bislang noch sehr unbekannt sind und dass soll sich langfristig ändern. In den kommenden Wochen will ich mich intensiver mit der Werbung für unser Hostel auseinandersetzen. Bis jetzt war das für mich immer ein rotes Tuch, doch ich weiß, dass ich langfristig nicht auf die Werbung verzichten kann. Weder meine Frau noch ich sind kreativ. Uns liegen mehr die handfesten Sachen. Aus diesem Grund können wir die Werbung auch nicht selbst bewältigen. Wir sind dabei zwangläufig auf einen externen Experten angewiesen. Selbstverständlich hoffe ich, dass ich schnellstmöglich den richtigen Partner für unsere Werbung finden werde.
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26.06.2011 - Kleine Reparaturen

Es vergeht kaum ein Tag, an dem ich in unserem Hostel nicht irgendwas reparieren muss. Wenn in den Zimmern alles okay ist, muss ich meistens in der Küche, im Speisesaal oder den anderen Aufenthaltsräumen Hand anlegen. Mich nerven die Reparaturen ziemlich, da es einen einfach ärgert, wenn immer etwas kaputt geht. Meine Frau hatte schon mal gesagt, dass wir uns für die Reparaturen einen Handwerker suchen sollten. Ich versuche das immer zu vermeiden, da ein solcher Handwerker natürlich auch mit entsprechenden Kosten einhergeht. Zudem kann ich viele Reparaturen selber machen. In den letzten Jahren habe ich mir einige Handgriffe angeeignet, durch die ich verschiedene Arbeiten heute schneller erledigen kann. Ich weiß noch, wie ich mich in dem ersten Jahr bei gewissen Arbeiten angestellt habe. Man hätte wirklich meinen können, dass ich schlichtweg zu dumm dazu bin, mit einem Hammer und einer Bohrmaschine umzugehen. Mittlerweile gibt es aber auch hier eine gewisse Routine.
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22.06.2011 - Neue Möbel

Manchmal merkt man schon, dass die eigenen Gäste wissen, dass sie eben nicht in einem Hotel, sondern in einem Hostel sind. So achten sie nicht so sehr darauf, wie sie mit den verschiedenen Sachen umgehen. Es kommt oft vor, dass wir Einrichtungsbestandteile der Zimmer austauschen müssen. Spaß macht uns das sicher nicht, aber wir können nun einmal auch keine Zimmer vermieten, in denen schon die Hälfte fehlt. Nach jeder Saison sieht man zudem, wie sehr die Zimmer in Anspruch genommen wurden. Es kommt eigentlich jedes Jahr vor, dass wir einzelne Zimmer renovieren müssen. Dabei müssen häufig die Möbel ausgetauscht werden. Wenn die Möbel extreme Gebrauchsspuren haben, kann man sie nicht mehr in den Zimmern lassen. Immerhin sollen sich die Gäste darin auch wohlfühlen. Ich versuche immer, dass ich die Möbel für die Zimmer zu möglichst günstigen Preisen bekomme. Es gibt mittlerweile viele Dinge, die ich im Internet bestelle oder die ich beim Discounter hole.
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24.05.2011 - Unter Zeitdruck

In der Saison geht es in unserem Hostel immer sehr hektisch zu. Allerdings sind wir auch auf diese Saison angewiesen. Nur im Sommer können wir so viel Umsatz machen, dass wir problemlos über den Winter kommen. Doch auch wenn wir wissen, wie wichtig die Saison für uns ist, ist die Zeit immer sehr nervenaufreibend. Wir haben mittlerweile mehrere Saisonkräfte, die uns unterstützen. Jedoch geraten meine Frau und ich immer wieder aneinander. Besonders anstrengend sind die Tage, an denen viele Bettenwechsel anstehen. An diesen Tagen möchte ich dem Hostel manchmal einfach den Rücken kehren. Es gibt ganz einfach Zeiten, in denen ich mich nicht mehr mit der Arbeit auseinandersetzen will. An Tagen, an denen viele Bettenwechsel anstehen, ist der Zeitdruck enorm. Die meisten Gäste verlassen gegen 9 Uhr ihre Zimmer. Die Anreise und somit auch der Bezug der Zimmer sind bei uns bereits ab 12 Uhr wieder möglich. Demnach haben wir nur wenige Stunden Zeit.
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18.05.2011 - Erster Einsatz

So, der Schlüsselsafe ist installiert, funktioniert perfekt und wurde auch direkt schon eingesetzt. Ein Pärchen hatte gestern telefonisch reserviert, wollte aber nach einer Veranstaltung noch spät was essen gehen und da hab ich ihnen einfach den Code durchgegeben und die Zimmernummer und so konnte ich beruhigt Feierabend machen, beziehungsweise noch mal im Restaurant nach dem Rechten sehen. Ein Schlüsselsafe scheint mir auch für das Büro eine wirklich gute Anschaffung. In letzter Zeit war es da ja auch immer umtriebig, mit den ganzen Aushilfen und Vorstellungsgesprächen, und da würde man vielleicht gar nicht so schnell merken, wenn einer der Schlüssel fehlen würde. Auf jeden Fall werde ich die ganzen rumliegenden Schlüssel mal sortieren und zumindest an einen etwas sichereren Ort legen. Von mir aus kann es also jetzt mit dem Gästestrom immer so weitergehen, keine langen Schichten und kurzen Nächte mehr. Es kann ja so einfach sein!

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